Drainagefähiger Steinteppich: Vorteile und Funktionsweise

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Warum ist ein Steinteppich drainagefähig und wasserdurchlässig?

Ein Steinteppich ist aufgrund seiner offenporigen Struktur wasserdurchlässig und drainagefähig. Im Gegensatz zu geschlossenen Belägen wie Fliesen oder Asphalt besteht er aus kleinen, gerundeten Marmor- oder Quarzsteinen, die lediglich an ihren Kontaktpunkten durch ein Bindemittel, bei uns Polyurethanharz, miteinander verklebt sind.

 Wasserdurchlässig?

  • Hohlräume (Interstitien): Da die Steine nur punktuell verbunden werden, bleiben zwischen den einzelnen Kieselsteinen unzählige winzige Zwischenräume frei.
  • Kapillarwirkung: Diese Poren fungieren wie ein Sieb. Wasser (z. B. Regen) versickert sofort durch die Schichtdicke des Belags, anstatt oberflächliche Pfützen zu bilden

Drainagefähig?

  • Abführung des Wassers: Das durchgesickerte Wasser fließt innerhalb des Steinteppichs auf der darunterliegenden, abgedichteten Ebene ab.
  • Gezielte Entwässerung: Haben wir zu wenig Gefälle, wird oft eine zusätzliche Drainagematte oder ein Drainrandprofil unter dem Steinteppich verbaut, um das Wasser aktiv vom Bauwerk wegzuleiten und Staunässe zu verhindern.
  • Frostschutz: Durch die Drainagefähigkeit bleibt kein Wasser im Belag stehen, was Frostschäden (wie das Abplatzen von Fliesen durch gefrierendes Wasser) im Winter minimiert.

WICHTIGER HINWEIS

Diese Eigenschaften gelten primär für den Außenbereich. Im Innenbereich (z. B. Bad oder Küche) wird der Steinteppich oft mit einem Porenfüller versiegelt, um ihn hygienisch und wasserdicht zu machen

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